Band 
[Theil II.]
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I. Von der Bildhauerkunst. 7 >

das Zeichen der Nasenlöcher oberhalb. Die Ab.theilung mitten in gedachten Bergen wird alleindurch den Berg oder Buckel erfüllt, welcher in derHöhe pranget, und sich in eine lange und engeForm ausbreitet. Die Backen helfen der Na-senfpiße, und erheben sie auf beyden Seiten überalle andre Theile des Angesichts.

Die Nase fangt bey den Augenbraunen an.Von ihr an entspringen die Wangen, und diesebegleiten fast alle Verrichtungen. ErineldeteBerge, Anhöhen, oder Buckel, erscheinen bey denAlten jederzeit; bey der Jugend aber sind sie ge-linde , und bey Weibern nur eingebildet.

Der Plan der Nase wird oberhalb in ein lan.ges Viereck gearbeitet. Hernach nimmt man soviel Stein weg, daß immer davon etwas übrigbleibet: man läßt nämlich auf beyden Seiten derAugenbraunen ihre zween Winkel stehn, welchefast bis ans Ende der Arbeit bleiben, wie wiroben gesehen haben.

Von dem Mrnde.

Ein schöner Mund zeigt sich, wenn man pse.tisch red t, wie ein Schaßkasten voller Perlen,welche daä angenehme Pfand des Friedens sind.Er ist die Munterkeit, die Liebe und das Gefängnißdes Herzens selbst; die Corallen der Lippen abersind die Tyrannen der Seele, weil die Majestät

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