116 l. Von der Bildhauerkunst.
auswärts gewendet sind, als die zwo Linien, wel-che den dritten Theil eines Quadranten, oder Vier-telzirkels, durch ihre winkelmäßige Entfernung an-zeigen, dergestalt, daß die Füße, sie mögen vor-oder rückwärts, oder gleich treten, sich niemalsausser diesem Maaß befinden, sondern meistensdemjenigen genau, oder weniger und enger gleichstehn, und einen Winkel von go Graden ausma-chen. Solches bezeugen zum Beyspiel die me-diebische Venus, der AntinouS, der Apollo, derborghesische Fechter, und Eilen durch ihre Stel-lungen. O möchten doch die Schuhgötter derKünste uns wieder solche Zeiten verschaffen, inwelchen wir, wie Virgilius sagen könnten: Eswerden aus der Insul Paruö Marmorsteine wie
lebendige Figuren da stehn!
Ltsbunl?srii L-spIlle» tßirsmia 8ixns!
Ende der Bildhauerey.