Band 
[Theil II.]
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iz2 IV, Kurze Wiederholung

cken der größesten Meister. Sie sehen nicht ein,warum dieses oder jeües Stück hochgeschätzt wer-de, oder was diesen großen Mann so berühmt ge-macht habe. Legt man ihnen das elendeste Zeugvor, und nennt es ein Werk des ihnen oft gelob-ten Rubens, oder des V6N Dyk; so bewundernsie auch die abscheulichsten Fehler.

Sollten die Lehrmeister nicht alle Mühe an-wenden, ihren lehrbegierigen Schülern alle Kunst-griffe der sonderbarcsten und merkwürdigsten Artoder Manier der berühmtesten Künstler deutlichaus einander zu setzen? Daher könnten sie dasVergnügen schöpfen, daß sie der Kunst im-mer naher kommen, und endlich selbst großeMeister im Zeichnen, im Erfinden und compo-niren werden würden.

Es ist nicht nur genug, einem Schüler einBild vorzulegen, und seine Angen u^d Fingernur walten zu lassen. Der Lehrbursche sieht dieFarben, die Züge, das Licht und den Schatten,und malt alles fleißig nach; und Asch ist seine Ar-beit nicht gefällig, und seine Augen sind zuschwach, die Ursache einzusehen, warum seineBemühung abgeschmackt ist.

Hatte sein Wegweiser ihm vorher einiges Lichtangezündet; so würde er mit Vernunft, Witz,Einsicht und Lust gearbeitet und selbst einenWegweiser abgegeben haben. Alle Beschwer.

lichkei-