Band 
[Theil II.]
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und Bildhauer, nebst ihren Werken, zzz

druckt, daß er krank hinfiel, und im Jahr i6s^starb. Man ficht von seiner Hand auf die 40Kupferstiche, theils j>on fremden, theils von sei-nen eigenen Malereyen. Es giebt Kenner, wel-ehe glauben, daß die Raphaelische kamilis 8s-era bey den ?. ?. Barnabiten zu Wien, und derRaphaelifche Prophet im heiligen KreuzerhofezuWienCopienvon derHand desÄUgUstiuCar-racci find. Den Propheten besitze ich in Kupfergestochen, und vom Agustin Caracci unter-schrieben.

Anton Carracci, Augustins Sohn, wurdevonAttNibal in der Malerkunst erzogen. Er kamzu ihm nach Rom, wo er dem Guido Reni inseinen Arbeiten helfen mußte, und bald einen Na«men bekam. Allein der Tod raffte ihn im Jahr1619 in feiner besten Blüte hinweg. Rom ver-lohr den jungen Künstler nicht gern, weil er durchseine Geschicklichkeit Hoffnung machte, daß Romsich bald eines großen Künstlers zu Erfreuen ha-ben würde.

Guido Nein studlrte zu Bologna meistensnach Ludovico Carracei, und Igoren/ i! kismen-AO, welcher mit ^udovieo in gleichem Rangestund. Guido bediente fich anfangs der Zeich-nungen und der Kupfer- oder Holzstiche vom Al-brecht Dürer, wie Raphael und Virgilius desEnnius. Er brachte seine Gedanken in seineeigene Manier, und kleidete sie in eine solcheSchönheit und Anmuth ein, daß er mehr gewann,

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