Band 
[Theil II.]
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und Bildhauer, nebst ihren Werken. z6t

ein Theil des linken und der Kopf sind vom Mei-sel des Porta. Uebrigens ist diese Statue we-gen des schönen Gewandes berühmt, welches allesübertrifft, was man im Antiquen von dergleichensehen kann. Alles ist daran eben so leicht, alses nur immer Parmiggiano zeichnen könnte.Selbst Herkules, so groß und fleischig! er auch dortsteht, hat doch an sich nichts schweres. Seineanriquen Füsse, wo ich nicht irre, kann man nochim Palast Farnese liegen sehen. Ich glaube,daß auch Michelagnolo diese zween Füsse, dieer auszuhauen angefangen, deswegen wiederumliegen gelassen Habe, weil des Porta seine schonfertig waren. Dergleichen Ergänzungen zu un-ternehmen erkühnen sich wenige, weil sie sich mei-stens in die Gefahr einer Verspottung sehen, in-sonderheit, wenn sie solche Arbeit nicht von Gyps,sondern von Marmor ausführen, und himmelweitvom Antiquen abweichen. Man muß ein Wil-helm della Porta seyn, wenn man es wagenwill, Antiquitäten zu ergänzen.

Ich lese in einem Schreiben des gelehrtenAunibal Caro an den Cardinal Santa Croce, daßman unsern Porta den Bruder Wilhelm ge-nannt habe, und daß er den Entwurf zum Grab-maale des Pabstes Paulus Hl nach dem wohl-meynenden Rath des Michelagnolo verfertigethabe. Die Statüe des heiligen Vaters giebtden Bdttarottischen Geschmack völlig zu erkennen.Er siht so ungezwungen dort, als wenn er den Zu-Z 5 schauer