verschiedener Gemälde. 371
„sich ein Hirt auf seinen Stab, und betrachtet„seine schneeweißen Schaafe, die daselbst weiden.„Der Hund liegt und schlaft hinter ihm. In„dieser Gegend sieht man einen andern Weg, auf„welchem ein mit Ochsen bespannter Wagen fährt.„Man nimmt die Stärke und Schwere dieses„Viehes deutlich wahr; ihr Hals neigt sich ge»„gen den Boden, und ihr Zug geht langsam.„Ein Bauer voraus, und ein Weib nach dem„Karren begleiten die Fuhre. Sie scheint die„getreue Gefährtinn dieses einfältigen Mannes zu„seyn. Zwo andre verschleyerre Weiber sitzen„auf der Last.
„Nichtskann einem mehr Vergnügend»' schaf-fen, als dergleichen Feld-und Landesgemälde, die„wir den Dichtern schuldig sind. Sie haben an«„gefangen in ihren Versen die Annehmlichkeit der„ungekünstelten und einfältigen Natur zu bergen,„Die Maler sind ihnen nachgefolgt. Die Land-„lust, und die Zierlichkeiten der Felder oder Wäl-„der, wo die Natur sich schön zeigt, machen ein„weit ftöhlichers Bild, als aller Pracht, den die„Kunst hat erfinden können.,,
„Rechter Hand auf diesem Wege sieht man„einen Schweißfuchö, auf welchem ein Reuter in„einem rothen Mantel eingewickelt sitzt. So-„wshl das Pferd, als der Mann, drangen sich„vorwärts, als wenn sie ihre Reife beschleunigen„wollten; man wird aber gewahr, daß ihnen der„Wind ins Gesicht geht. Alle Haare des Rei-
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