Band 
[Theil II.]
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Z79

verschiedener Gemälde.

dem Kopfe, mit der rückwärts ausgestreckten lin-ken Hand, mit begierigen Augen, durstigen MundUnd starker Wendung gegen das Master.

Ein wenig höher über dem rothen Soldatenzeigt sich ein starker Jüngling mit einem Bandum die Haare und die Stirne. Sein linkerArm und der ganze Rücken sind bloß, beyde nei-gen und strecken sich geschäfftig gegen den Strom,aus welchem er mit einem Geschirr begierigschöpft. Neben ihm wendet sich ein andrer Jüng-ling auch mit einer Kopfbinde nach ägyptischerArt. Er langt mit dem linken Arm nach einemGefäße, welches ihm dargereichet wird.

Aus allen Geberdcn nimmt man wahr, daßdie jungen Leute sich nur um das Wasser, und wenigum die Danksagung, wie die Alten bekümmern,also, daß die Charaktere des verschiedenen Altersvollkommen ausgedruckt sind. Die Alten beten,die Jünglinge trinken eifrig und dringen zurQuelle; die Greife sind voller Ungeduld, und kön-nen das Wasser nicht erwarten. SchwacheWeibspersonen und Kinder verschmachten bey-nahe. Ueberhaupt zeigen alle einen offenen, dür-ren und durstigen Mund. Alle wollten gern trin-ken, wenn es anders vor dem Gedränge des Volksmöglich wäre. Daher ist die Begierde zu trin-ken bis in die Entfernung deutlich ausgebreitet.Tief im Gemälde am Strome wendet sich einJüngling vom Wasser hinweg, und streckt denlinken bloßen Arm aus, um einen Kessel anzu-nehmen,