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XI. Nachricht
XI.
Nachricht
von mosaischen Gemälden.
im tiefsten
Alterthum als eine vortreffliche Kunst be-schrieben wird, so ist e6 dennnoch schwer, sowohlihren Ursprung zu bestimmen, als den Erfinderheraus zu bringen. Die Persianer, welche diePracht auf das höchste gebracht haben, besaßenLandschaften, worinn die kostbarsten Marmor undSteine von allen Farben zu finden waren. Die-ses laßt uns wahrscheinlich vermuthen, daß sieohne Zweifel für die Urheber des mosaischen Ge-schmacks anzunehmen sind. Aus Persien kamdiese Arbeit in Assyrien; aus Assyrien in Grie-chenland, aus welchem endlich die Römer, nebstandern Künsten und Wissenschaften, auch dasMosaik entführten, und zur Zeit ihres höchstenPrachtes dieselben sich zu Ruhen machten.
^ssueru8 hatte im Vorhofe seiner Lustgebaudeund Garten ein so kostbar gepflastertes Estrich,daß man unter unzähligen zusammengesetztenSteinen von mannichfaltigen Farben nicht nurden feinsten panschen Marmor, sondern auch denSmaragd bewunderte.
8oIri8 zu Pergamo in Asien hat/e im Spei-sesaal einen dergleichen Boden, dem Plim'us den
Na-