von mosaischen Gemälden. Z89
Namen ^üirotos giebt, das ist, einen unausge-kehrten Ort, weil durch die mosaische Kunst alles,was von der Tafel auf die Erde fällt, als Beine,Schalen, Hülsen, Rinden und dergleichen, aufdem Boden zwar mosaisch, doch natürlich vorge-stellt war.
zierte durch eben solche mosaische Ar-beiten den Tempel des Glückes zu Präneste, wel-ches heute Palastina bey Rom genannt wird.
Die ersten Verzierungen von dieser Art be-standen in verschiedenen großen Marmorstückenvon allerhand zusammengesetzten Farben, wie mansie noch heut zu Tage in vielen Sälen und Tem-peln steht, so gar auch von Holz zusammen setzt,und daraus nicht nur die Böden, sondern auchTische zur Augenweide verfertiget.
Endlich fiengen die Alten an, große steinerneTafeln zu verlassen, und nur kleine, farbenreicheSteine oder gefärbtes Glas anzuwenden, undweit künstlichere mosaische Werke zu verfertigen.Die Griechen hielten auch beynahe das Glas fürschicklicher und brauchbarer, als Steine, weil siein diesen nicht alle zur Vorstellung eines Gemäl-des erforderlichen Farben entdeckten, durch Glasaber in Absicht auf chie Colorirung sich nach Be-lieben helfen und befriedigen konnten. Die Rö-mer blieben endlich auch beym Glase, welches siein kleine würfelförmige Theile zerstückten, undallerhand Figuren daraus verfertigten, dadurchBb z aber