von mosaischen Gemälden. ZHl
So mannichfaltig nun dergleichen Werke ansich in Absicht auf die Materie, auf die Zeichnun-gen, Umrisse, Formen, Vorstellungen und Größewaren; so vielerlei) Benennungen erhielten sieauch bey den Griechen: daher sind die Wörter:^Lmoios, s.ittroüroto8, k6plio!oAito8,Llion-6rooo!io8, kluleios, Lumuleio8, VeloZra-pko3 entstanden. Die Römer hingegen nenntendergleichen aus'kleinen, oder großen drey - oderviereckigten Steinen, Ziegeln, Marmorn, oder Gla-sern zusammengesetzte Böden, Wände, oder Ge-wölber Oxn.i8 telleüutum, Leüile, LeAmenta-tum, Vermiaulutum, lVlulivum. Man seheden Vitruvius, Daviler, und andre Archite-kten und Alterthumsforscher. Man betrachteNeapel, Rom, Florenz und Venedig, so wirdman daselbst sowohl, moderne, als antique mosai-sche Arbeiten antreffen. Ich will hier nur nochdieses hinzufügen, daß alles, was siückweis undenge zusammen bevestiget wird, mosaische Arbeit,oder Mosaik genennt werde; mithin auch die Gas-sen der ganzen Stadt Rom durchaus mosaischgepflastert sind, welche Arbeit während meinemsechsjährigen Aufenthalt angefangen, vollendetund also benennt worden. Warum soll man alsonicht alle von verschiedenen Holzstücken stach zu-sammengeleimte Arbeiten mosaisch nennen kön-nen, die man auch deswegen gemeiniglich mustrtheisset, und die doch in der That nichts anderssind, als was wir Deutschen eingelegte Arbeitnennen? >
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