Band 
[Theil II.]
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von mosaischen Gemälden. 40!

die hochrokhe Farbe, weiche damals erst erfundenwurde. Ich erhielt davon ein Stück, welchesich nach Deutschland brachte, und durch einenSteinschneider verschiedenes artiges Gerüche, alsTabackdofen, Stutzen, Stockknöpfe mit halberha»denen Verzierungen daraus schneiden ließ.

Man kann leicht erachten, daß die Kunst,solche Pasten oder Massen zu verfertigen, in derFabrik ein großes Geheimniß sey. Ich überlassees demnach den Chymisten und Glasmachern,welchen davon schon viele Farben bekannt sind.

Erwähnte zolldicke Glasscheiben werden ausder Glashütte in die Fabrike bey St. Peter inRom geliefert, wo auf der mit Quatersteinen an.statt eines deutschen Dachs bedeckten Kirche auchin derMalerwerkstatt neben dem Tempel vielArbeitslerrte voller Aemsigkeit sind, die Scheibenin lauter dicke, dünne, viereckichte, Zoll lange,auch längere Stücke und Stifte zu zertrümmern.

Jeder Arbeiter hat zu seiner Verrichtung ei-nen vesten Ambosstock vor seinen Knyen stehen;mitten in dessen Obersiache steckt anstatt des Am-boses ein mehr oder weniger breites schneidendeswohl gestähltes kleines Eisen. In der rechtenHand führt er einen eben solchen gestählten schnei;denden, oder nach den Umständen der gröbernoder feinern mosaischen Stückchen einen leichternHammer von Buchsbaum. Mit der linkenHand legt er die Glasscheibe auf das veste Eisen,H, Band. Cc und