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Xl. Nachricht
und schlagt oder tupft ohne Gewalt auf den Ort,wo sie aufliegt; so, daß das Stück gleichsam wieabgeschnitten herunter springt. Auf diese Weisefährt der geschickte Werkmann fort, bis die ganzeMasse in lauter langlichte viereckichte Stücke zer-trümmert, oder wie man es nennen will, geformtoder geschnitten ist.
Andre sind beordert, diese mosaische Glas-stücke so dünn und klein wie Nadeln zuzurichten,zu schleifen, und in ihre gehörigen Formen zubringen. Alle diese und andre Stifte werden dannnach ihren Farben, jede insonderheit, in Fächergelegt, wo man sie wie die Buchstaben in einerBuchdruckercy geordnet sieht.
Zu Bereitung dieser mosaischen Gläsersiiftehat man noch verschiedene Werkzeuge zum schlei-fen, schneiden und ausgleichen, deren Beschrei-bung ich aber hier ohne Nachtheil des Unterrich-tes übergehe, weil sie zu weitläuftig werdenwürde.
Den Kitt legt man in der Arbeit nur theil-weise an, nämlich, so viel man in einem Tage zubestecken vermögend ist, weil er sonst trocken undvest wird. Doch kann man ihn auch mit Was-ser auffrischen und weich machen, wenn er nochnicht allzu trocken geworden ist.
Ich komme nun zum Ende der mosaischenArbeit, das ist, zur Aufrichtung und Bevesti-gung des Altarblattes des heiligen Sebastian anseinem vorigen Orte im St. Pekerstempel.