Band 
[Theil II.]
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von mosaischen Gemälden. 407

der Erlaubniß, Kosten und Einwendungen ver-hinderten aber dieses Vorhaben.

Vor einigen Jahren wurde also der geschick-te Künstler Stephan Pozzi bevollmächtiget,diesen großen Schatz der Malerkunst mit allernur möglichen Aufmerksamkeit, die ein Mensch inseiner Gewalt hat, abzumalen. Er vollbrachteseine Arbeit mit vollkommener Zufriedenheit al-ler Kenner. Da das Original ohne die äussersteGefahr nicht übertragen werden konnte; so muß-te diese Kopie zum Mosaik dienen. Solcher-gestalt pranget also dieses Raphaelifche Kunst-stück in der St. Peterskirche, und laßt keinenRaphaclischen Pinselstrich verkennen. Es istauch auf fünfStücke von Sandstein in Mosaik ge-setzt worden.

Um dieseibige Zeit nahmen die mosaischenKünstler auch den Erzengel Michael vom GuidoReM vor die Hand.

Dieses schone Stück, für welches gewisseMylords schon vier und zwanzig tausend Scudi,geboten haben, und niemals erhalten konnten,verherrlichet die Capucinerkirche zu Rom. Ausdieser wurde es nach St. Peter in die mosaischeKunstofficin gebracht, und in ein einziges gan-zes Stück Stein, keperlno genannt, mosaischverfertiget. Es glänzet nunmehr neben der hei-Ugen Petronilla vom Guercino, in der St. Pe-Cc 4 terskir-