Band 
[Theil II.]
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4^8 XI. Nachricht

terskirche so majestätisch, daß es alle Kennet inErstaunen seht.

Dieses ist nun die wahrhafte Auslegung derNnchricht. welche uns ein Franzos im Versuchder mosaischen Malerey im Jahr 1768 vonden Kopien ziemlich seichte ertheilt und geglaubthat, alles werde nach Kopien gearbeitet, da dochbis diese Stunde in der ganzen Kirche nur diegedachte Transfiguraticn und der heilige Hiero.nymus vom Dominichino, weil er sehr kleinwar, nach Kopien vermosaistrt worden.

Die Stadt Florenz aber legt uns noch an-dre mosaische Arbeiten vor Augen, die sehr kost-bar sind,, und welche von den römischen aller-dings unterschieden sind. Denn in denselbensteht man kein Glas, sondern nichts als orienta-lische Steine, nämlich Agathe, Granaten, Sar-doniche, Korallen, Perlenmutter, b.spi8 jgxuli,Jaspis, Smaragd, Topas, Carniole und der.gleichen, aus welchen man theils flache, theilshalb. erhabene Arbeiten verfertiget, deren Kost-barkeit aber mehr Verzierungen, als mosaischeGemälde vorstellen.

In den kaiserlichen Cabinetkem zu Wiensteht man Tische von solcher Kunst, in welchengroße mitten von einander geschnittene orientali-sche runde Perlen schnurweis eingelegt sind.Man würde also vergeblich fragen, wie hochdergleichen Kunststücke zu schätzen sind. Denn

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