Band 
[Theil II.]
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auf griechische Art.

gen über die Baukunst des Abts Laugier 1765deutsch erschienen ist. Eie zeigt, daß es keineSchande sey, die Fehler an Gebäuden aufzude-cken, weil solches zur Aufnahme der Baukunstvertraglich ist. Herr Laugier machte sich vorzwanzig Jahren ein nützliches Geschaffte daraus,einer fremden großen Stadt über ihre Gebäudesehr bittere Wahrheiten zu sagen, worinnen er keineinziges Gebäude findet, welches vom Tadel freyzu sprechen wäre. Auch die von aller Welt be-lobten und bewunderten Paläste sind nach seinemUrtheil ungeheuern Fehlern unterworfen.

Wenn große Künstler mit Grunde getadelt,und ihre Mängel anfangenden Schülern der Bau-kunst begreiflich gemacht werden; so lernen siemehr, als wenn man sie mit mannichfaltigen Lehr-sätzen, Gebrauchen, Uebungen und Gewohnheitenermüdet. Denn was heißet eigentlich die gründ-liche Wissenschaft von den Verhältnissen der Bau-kunst anders, als die Geschichte der Fehler zuwissen, welche schon lange in der Architectur ge-herrscht haben, und sich noch aus dem Besitz ih-rer Herrschaft nicht vertreiben lassen? GedachterFranzose nennt die Architectur eine Kunst, vonderen Wachsthum man zwar viel Rühmens ma-che, die sich aber vielleicht noch in der Kindheitbefinde.

kstet jsnu»: cor mrgir.

Anhang