Band 
[Theil II.]
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482 Anhang. H. Abhandl. v. Mauergemalden

§. 4 .

Wenn man also mit jener dunkeln Farbe malt,welche zum Schatten im Nackenden dienen soll; sonimmt man solche Erdenfarbe mit gedachterSchattensarbe vermischt, da man denn gewahrwird, daß mit diesen beyden Farben alle andernin den Geschirren gut ausfallen, wenn man siedamit auch ein wenig vermengt. Man machtdavon auch andre hellere Schatten, wenn obi-ge helle Fleischfarben darunter gemischt werden,und eine Heller, die andre aber dunkler wird, da-mit sie bereit seyn mögen, wenn man sie gegendie Lichter brauchen will, wo sie sich verlierenmüßen.

Man mischt auch zuweilen unter gedachte dunklevon ermetdeken zwoen Erdfarben das Schwarze,wenn man eine Figur, oder das Nackende starkempor bringen will.

Andre Künstler vermischen mit diesen dun-keln Farben eine natürliche grüne Erdfarbe. An-dre brennen und sieden sie, wie von der gelbenerwähnt worden. Andre mischen auch geläuterteErden darunter, welche die Italianer terra cliElgmpana nennen, wenn sie die feinen Fleisch-schatten junger Mägdchen ausdrucken wollen. Siemischen davon auch in die hellen Fleischfarben,womit sie sich gut zu vereinigen scheinen. ^

Einige bedienen sich der natürlichen weißenFarbe sehr stark, um dem Fleische das höchste Licht

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