Band 
Erster Band.
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sen. Damit sich das Publikum nicht etwa be-klagen kdune, daß man es mit Lügen äffe»»wollte, so kommen auch Umstände vor , dieoffenbar falsch sind, woraus denn der kluge Le-ser schließen wird, Thuan habe nichts weni-ger als betrügen wollen, sondern nur die Rechteeines Geschichtschreibers mit den Rechten einesKomedienschreibers in eine angenehme Ver-bindung gebracht. Daher ist es ihm leicht,in die Geheimnisse der Kabinette zu dringen;Er weiß alles, was hie und da, bei geschlosse-nen Thüren, noch so geheim gesprochen ward:kein Wink der Verschwornen entgieng seinemscharfen Ange ; ja er verstand sich auf die schwe-re Kunst, Gedanken zu errarhen. Hiebei ver-gaß er der rechtlichen Form nicht: Gedankenwollen angezeigt seyn; er langt also Briefehervor, die Niemand geschrieben hat, und stelltalles darin« sichtbar auf, was er zuvor weis-lich und in guter Ordnung gedacht hatte. Hie-mit gewinnen seine Erzählungen einen Faden,der nicht reinlicher gesponnen werden kann,wenn man anders die Gefälligkeit haben will,gegen Wahrheit und Wahrscheinlichkeit ein Arti-ge zu schließen. Was ihm in seinen Tragiko-mödien zur Schürzung seines Knotens unent»

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