zungen gestochen, von ihren Lasierkielen ver-leumdet, und von ihren Meuchelgerichtenverurtheilt zu werden, so wußte man auchdamals, vbschon ihre Kniffe noch nicht soaufgcdekt lagen, Lüge von Wahrheit zu un-terscheiden. Dieses überwiegende Urtheil derWohlgesinnten machte den trotzigen Arnauldin der Folge etwas schüchtern. Mit einerGeduld, die selbst einem Lamme Ehre ma-chen würde, ließ er aus sich alle Beschuldi-gungen von Lüge und Verleumdung sitzen.Nur, als es das Ansehen gewann, Hein-rich würde den Vorstellungen der Katholi-ken nachgeben, und die Jesuiten in ihre Häu-ser, aus denen sie Harlays Gerechtigkeit ver-drängt hatte, wieder zurükziehen lassen, er-hob sich Arnauld noch einmahl, und schriebgründliche Vorstellungen dagegen *). Nicheo-me blieb nicht zurük, und widerlegte auchdiese Schrift durch eine andere, die er dievertheidigte Wahrheit nennte **'. Alleinman muß bekennen, daß die Aufdekung sei-ner
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