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Vierter Band.
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XIV.

Castels (Chatel) Attentat wider das

Leben Heinrichs IV.

Johann Castel, ein böser Junge von 19Jahren, nachdem er in den Schulen derJesuiten die Philosophie gehört hatte, unddann zu den Rechten übergetreten war,faßte den unseligen Entschluß, des KönigsLeben zu endigen. Heinrich kehrte eben voneiner Reise aus der Picardie. Unter dieMenge des herbeyströmenden Volkes meng-te sich der rasende Castell, und stieß denMeucheldolch nach dem König. Das Mord,messer gleitete ab, und der Thäter wurdeergriffen. Die erste Frage ergieng nach denMitschuldigen, und Urhebern des Verbre-chens; man droht, man verspricht , mansetzt ihm den Dolch an die Kehl. Umsonst;er beharret darauf, daß er selbst Urheberder Gräuelthat, sein eigener Nathgeber war.

Herr Peter Philipp Wolf erzählt diese Be-gebenheit nach seiner Art. Ich will die Un-wahrheiten, die er sich dabey zu Schuldenkommen läßt, in Reih und Glieder stellen.

S.284.