Band 
Vierter Band.
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Mitleid mit ihnen, wundert sich ihres Blöd.finns — ein Ding nicht zu sehn, so helle wiedie heiterste Mondnacht! was wollten sie nun?belehren? man hört sie nicht; auf Bücherverweisen? man liest sie nicht; Zeugnisse an-führen.? sie sind partheyisch; erklären? manversteht ohne dieß; zeigen, daß mans nichtversteht? man lacht ihrer; mitlachen? —Das mag wohl noch das Veßte seyn, ver-setzte der Oberste: und lachte seinen Theil sogleich weg, ohne des Theologen zu achten,dem Unwillen aus dem Auge blikte.

Aber Mänhard, der nun des Vorredensgenug hatte, richtete sich an, seine Erklä-rung kurz und faßlich zu machen. Der hei-lige Thomas, fieng er an, erklärte zuerst,was philosophische Sünde sey, „die Theolo-gen, sprach er, betrachten die Sünde vor-züglich , so fern sie eine Beleidigung Gok-„tes; die Philosophen hingegen, so fern sie„der Vernunft entgegen ist,"*- eine blosphilosophische Sünde wäre also die, welcheder Vernunft zwar entgegen, doch aber kei-ne Beleidigung Gottes wäre. In welchemFalle, wenn ich zwar ganz keinen Begriff

von

*) r. rkon,. i. ». gu. 7r. vr. «. ,4