Band 
Vierter Band.
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welcher die Jesuiten redeten, derer Stellenihr getreuer Auszug unter den Titel der phi-losophischen Sünde gebracht hat.

„Was war denn also ihre'philosophischeSünde?"

Das wußten sie noch nicht, nachdem sieso oft ihretwkgen wider Jesuiten losgezogensind? O Herr Theologe, sie sind doch ein 'außerordentlicher Mann! ein Wunder unse-rer Tage! die leuchtendste Fakel unsrer Auf-klärung! nur schmähen sie auf das nicht,was sie nicht verstehen; wahrhaftig, sie ma-chen sich lächerlich: wer soll ihre Frage an-hören, und sich des Lachens enthalten ? Dacht'ich doch, ich hätt' es ihnen schon anfangserklärt, was philosophische Sünde sey? Ge-fiel ihnen meine Erklärung nicht; warumfassen sie so mansstille, ohne ein Wort da-gegen einzuwenden ? Aber es ist Menschenlie-be, Aufklärern die Fakel anzuzünden. Ichwill ihre Frage noch einmal beantworten.Philosophische Sünde wäre es nur dann,wenn ein Mensch, der von Gott nichts weiß,an Gott nicht denkt, etwas begienge, so ihmdie Vernunft als unerlaubt darstellt. Gott,ch>cn er nicht kennt, könnte er auch nicht be-P 5 teidi.