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leidigen; feine Sünde wäre also nicht theo-logisch dennoch handelte er wider die Ver-nunft; sie müßte also philosophisch seyn.Ich habe ihnen den Widerspruch von demDaseyn und von der Unmöglichkeit so einerSünde schon gezeigt. Denn es ist schlechter-dings unmöglich, daß mir die^ernunft denDegrif eines Gesetzes- ohne den Begrif ei-nes Gesetzgebers aufstelle: oder was zuletzteinerley ist, daß mich mein Erinnerungsver-mögen zwar auf das Gesetz mahne, nichtaber zugleich auf den Gesetzgeber. Eben dieVernunft, die mir einmal eine Handlungals unerlaubt darstellt, stellt mir auch einWesen, wenigstens im Dunkeln dar, indes-sen Kraft das Gesetz da ist; unentwikelt,aber genug zur theologischen Sünde. Siesehen also, Herr Theologe, wie mühseligihr guvkl erst cleinonltrsnäum war. EineSünde aus Unwissenheit, wäre sie kei-ne theologische Sünde, so müßte sie noth-wendig eine philosophische seyn. Gleichals sagte ich; wäre die krumme Linie keinZirkel, so müßte sie ein Vierek seyn, oder:gehörte die Sache nicht gerade in dieß be-stimmte Fach möglicher Dinge, so müßte
es