Band 
Vierter Band.
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Eine verdrießliche Lage, Manhard!

„Warum doch, Herr Oberster? "

Das sehn sie so gut, als ich, Manhard.Beyde beriefen sich auf eine Quelle; nichtwahr?

„Richtig. "

Beyde klagten einander der Fälschung an.

„So geschahs auch."

Wer mag nun Richter seyn, Manhard?

„Das war so schwer nicht, Herr Ober-ster. Die Jesuiten kannten ihre feinen Geg-ner, wußten gar wohl, wie hoch sie überihre Treue bauen könnten, und waren so-gleich bedacht, der giftigen Lüge ihren Tri-umph zu erschweren. Arnauld kam zu spät,Herr Oberster. Man ließ in Dijon des Pro-fessors Schriften sogleich untersuchen, undso legalisirt schikte man sie nach Paris. Dakonnte nun Jedermann, dem daran gelegenwar, mit leiblichen Augen sich der UnschuldMusniers, und der Lüge Arnaulds überzeu-gen. Es kamen sehr viele, mau sah, manlas, man fand gerade das Gegentheil, manstaunte, man zürnte, man spottete der Un-verschämtheit des frömmelnden Arnaulds.Der Ruf verbreitete sich, Arnauld ward be-schämt.

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