Band 
Vierter Band.
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rrer Unwissenheit wider das Geseh handekt. —Wie ihr lachet? das sollte der gesunden Ver-nunft entgegen seyn? so hat also Alexanderder Vernunft zuwider entschieden? Hartnä-kige! gilt euch die klare Entscheidung nichts?So wisset also, ibr seyd Irrgläubige, Ke-tzer, Widerspänstige, Abtrünnige, Meinei-dige. O daß eintnahl das währe Licht desPortroyals euch Blinden aufgehe, und alleeure Irrlehrer in den Staub der Vergessen-heit hinwollten! — So seufzte Arnauld, undseine Schildknappen. Die vernünftige Welt,so weit sie gedehnt ist, war auf einmahl ke-tzerisch , und die dichteste Finsterniß Helles Mit-tagslicht. Aber diese Zauberkraft wirkte nichtlange. Arnaulds ungestümmes Lärmen drangzn Alexanders Ohren, und vier Monate nach-her sah sich eben dieser Pabst gezwungen,diesen Lieblingssatz des Portroyals zu v»r-dammen; „wiewohl es eine »nnbersteigliche„Unwissenheit des natürlichen Gesetzes giebt,„so entschuldiget sie dennoch von einer for-„mellen Sünde den nicht, der aus so einer^Unwissenheit im Stande der gefallenen Na-„tur handele "*)

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