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vorzulegen. Ein Manichäer Faustus, Re-formirer und Aufklärer derselben Zeit, machtenicht viel Umstände, und klagte beide Va-ter und Sohn der Lüge an. Die Klagenahm Augustm auf: und wie vertheidigteer Abrahams Betragen ? „Ergab, fie, sprach„er, für seine Schwester aus, ohne zu läug-„nen, daß sie seine Gattinn sey. So ver,„schwieg er etwas wahres, ohne etwas„falsches zu sagen." *) Und bald daraufrechtfertigte er auch Jsaacs Benehmen da-durch , daß er seinen Vater aus eben denseUben Gründen, und in einer ganz ähnlichenGelegenheit nachgeahmet hat. Ueber eineandere Stelle, **) daß Niemand, weder dieEngel, noch der Sohn den Tag und dieStunde des Weltgerichts wisse, sondern nurder Vater, haben sich die bekanntesten Lehrerder Kirche den Schlüßen der Arianer entge-gengesezt, welche hieraus auf die Ungöttlich-feit des Sohnes schließen wollten; aber Nie-mand deutlicher, und so zu sagen, passen-der an die gegenwärtige Frage, als Augu-stin: „Es heißt, sprach er, der Tag des
„Wett-
*) kontra Q »2. L. 2z.
**) Lvang. lre. rasrcum. Lax, >Z,