Buch 
Joseph Anton Weissenbach Vom Ansehen : das I. Buch, hat man vormals das Ansehen nicht zu hoch getrieben, und was hatte diess für Folgen? : das II. Buch, setzet man izt das Ansehen nicht zu tief herab, und was wird diess für Folgen haben?
Entstehung
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schreibt: Dolso bona 6äe, klatonsm omn'mmtiXrellLorum wnclimentgrium fuckum. Ichbedaure aufrichtig, daß Plaro alle Reye,reyen würzen mußte.

Vom Ansehen des Aristoteles.

Keinem Sterblichen sind solche Lobsprü-che beygelegt worden, wie diesem,

?w"s Man nennte seine Philosophie die Erz-reres;-och Philosophie, UNd VkN GrUNV V0N allennur Wahrheiten:

Man gab ihn für ein Abenteuer, und .ein grosses Wunder in der ganzen Natur 'aus, welchem alles wie eingegossen worden,dessen der Menschenverstand fähig ist *:

Man sprach, er sey der allgemeine Be-fehlshaber, und Monarch im Reich der Wis-senschaften

Er habe alles gewußt: alles eingesehen,und durchgründet:

Man könne ihm nichts beysetzen: man müssebey ihm als dem Gränzstein stehen bleiben:

Man habe durch die vielen Jahrhunder-te noch keinen Fehler in seinen Schriftenentdecken können:

Ihm widerstreben sey eben das als sichwider die Natur, die Wahrheit, Gatt selbstauflehnen; alles göttliche, und menschliche

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* Selbst der heilige Thomas, wo er von denäntrr redet, ist der Meynung,

Aristoteles habe eine eingegvssene Wissen-

fthast besessen.