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der Geister, am wenigsten VollkommenheitenGottes, suchen; noch sich überreden, daß siekeine Mängel hätten, oder nirgends fehlenkönnten. Man soll nicht alles, was sie fallenliessen, für Gold aufheben: auch nimmer sa-g n, daß sie die einzigen Stützen der Litteraturseyn: gegen sie könne man nie genug EhrfurchthMn: sie seyn bis zum Gipfel der menschlichenKenntnisse gelanget: sie seyn die ersten, undhaben Niemand ihres Gleichen: nichts sey ih-rer Einsicht entfahren: sie haben angefangen,wo andere aufhören: man könne sie nurbe-wundern, nicht nachahmen: sie seyn unsre be-ständigen Diktatoren: ihre Schriften seynvom Himmel gefallen: sie lassen sich ohneVer-ehrung weder berühren, noch nennen: nurThoren, und Neider können darinn was inZweifel ziehen, und so weiter.
Niemand hat alle Wissenschaften vollkom-men inne gehabt. Die gröften Männer habenFehler begangen *. Einige haben sogar Be-
trüge-
* Neben denen, welche ich unten im Verzeichnißder Auchoren anführe, zeigen das Leo AUa-
ckoTheophilüs Raynaudus Tomo /^///.600 : Jacob Boiiean
Jacob Friedrich Keimann in derEinleitung in die /Maria«
/ Band von der »26 : und wiederum an der162 Seite: Johann Georg Gchelhorn