ein Büchlein, oder sonst etwas nützliches dafür kaufenkonnte, U berdieß gab er bisw'ilen einem Armen da»von, oder machete einem seiner Gespielen ein kleines Ge-schenk.
Der Vater, der sorgfältig darauf Achtung gab,iyas für einen Gebrauch sie davon macheten, sagete zuihnen, als sie einst beisammen waren: Ich finde mei-ne lieben Kinder! daß ihr euer Geld nicht gleich gutangewandt habet.
Ihr, die ihr euer Geld für Näschereyen ausgege-ben, was habet ihr itzt ? Euer Vergnügen ist mit demAugenblicke verschwunden, da ihr es genossen habet:^ja ihr habet euch vielleicht noch Schaden damit ge-than, indem ihr euch den Magen verderbt, und euchalso das Vergnügen, das ihr davon gehoffct, verbit-tert habet. „
„ Ihr im Gegentheile, die ihr es noch habet, seyddadurch nichts gebessert worden. Denn es wäre ebendas, wenn ihr es nicht hattet. Ich gab es euch, da-mit ihr euch ein Vergnügen machen solltet, und ihrhabet das Geld blos um es zu haben; dieß heißt aberGeiz, und ist ein abscheuliches Laster. „
„ Du allein, mein Sohn! hast dein G ld gutangewandt, indem du dir Dinge dafür" geschaffet, diedir ein dauerhaftes Vergnügen machen, und indem du *andern damit Gutes erwiesen hast. Di-ß ist aber dieeigentliche Absicht des Geldes. Nur durch den gut nGebrauch hat es einigen Werth. Ein übler Gebrauchaber machet es mehr schädlich als nützlich. Van mußaber weder geizig noch verschwenderisch seyn, sondernsich und andern mit seinem Gelde Nutzen schassen.
B -r Der