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erregt. Der Anfangsbuchstabe L ist der allerniedlichsteund eine wahre Augenweide. So lobt es mit Recht dersei. Schelhorn. Die Gelehrten können über die Vor-treflichkeit dieses Meisterstücks ihre Bewunderung nichtgenugsam ausdrücken. Ich will nur zwey davon anfüh-ren, die mit Untersuchung der Buchdruckergeschichte sichbeschäftigt haben, den Schöpflin und Meermann.
Ersterer sagt in seinen vinäicüs t^pvArapbicis p. z i undflg. LedsefferiLnae er§o xraekerrim inäussriac prsettantis-timum i'IIuä ^lalterium tlebewr, uncialibus lit-
teris sc capitsübus pulcberrime 5 culpti 8 L variegatiscolore, in nüim Okori, forma kolii majoris, L^oZun-ckT Impressum L. 1457 in Vigilia sssnmprionis perkeLlum;(HutenberZiLnae t^poZrLpbiLS, iitteris scniptis exerciraesä lummum eleZantise L perkeüioni8 Zrallum 2 Lciioef-tero perlluÄLL, inconiparsdile monumenmm; guvck ar-riücesl.uteri2e Le Vinäobonse mecum examinsme», mi-rack lunt mecum. Lezterer aber schreibt in seinen orixi-nibus rxpoxrspkicis ?. I. p-iZZ und folgt, opus, guonullum in l>oc xenere unguam proäiir mgZnillcenkius,guoä celeberriinos nossrL aekste arriüces in aclmiretio-uem, rapuic, incitari powir nemo. Diese Stelle hat
Schelhorn selbst aus der Meermannischen weitläuf-tigen Anmerkung (i) an besagtem Orte zusammen gezo-gen. Die Psalmen folgen nicht in derjenigen Ordnungaufeinander, wie in der Bibel selbst, sondern sie sind soeingerichtet, wie sie nach der Zeit und Gewohnheit pfleg-ten abgesungen zu werden, indem dieses prächtige Werkeigentlich für den-Chor bestimmt war. Daher kommtes, daß noch andere Hymnen und Gebethe, wie z. B.die Antiphonä mit musikalischen Noten, die Lobgesange
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