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der Anzeige des Hm. von Heineken in seinen Nachrich-ten von Künstlern und Kunstsachen 2 Band S. 27. hatauch der geheime Sekretär DllVL in Hannover ein Ex-emplar von dieser Seltenheit gehabt. Julezt muß ichnoch gedenken, daß bis daher einige und die mehrestenBibliographen noch einer teutschen Bibel, die zu Mainz1462 gedruckt worden seyn solle, gedacht haben. Sogibt sie der sel. Pros. Schwarz in seinen primariis gui-dusllam itoeumemis lle vrigine r^poZrapIiige k. II. p. IZan, von Murr behauptet sie in seiner Beschreibung dervornehmsten Merkwürdigkeiten der Stadt Nürnberg S.705 gleichfalls, und der neueste ist der Hr. WeihbischofN)Ürdtw(lN, der sie in seiner Libliokkeca bloguntina p.78 «. stg. abermals aufstellt. Der sel. Hofbibliothekarin München und regulirte Chorherr von Pollingen Ver-hol) Steigenberger zernichtete in seiner literarisch - kri-tischen Abhandlung über die zwo alleraltesie gedruckteteutsche Bibeln, welche in der kurfürstl. Bibliothek inMünchen aufbewahrt werden (München 1787. 4) aufeinmal diese eingewurzelte Meinung, und entwendete sieMainz. Die bisherige Meinung, daß solche in Mainzvon Faust und Peter Schösset gedruckt worden, rührtaber daher, weil man in einem Exemplar , das sich inder Herzogl. Wirtembergischen Bibliothek befindet, einemit rother Dinte geschriebene Nachricht angetroffen hat,in welcher beede Drucker ausdrücklich genennet werden,überdies auch das Druckjahr selbsten angezeigt ist. Aberich glaube, daß jene Unterschrift verdächtig ist, und obich gleich nicht im ganzen mit dem sel. Steigender-ger einig bin; so kann ich gleichwohl auch nicht jene
Bibel