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de ich mich nicht zu lange damit aufhalten. Nur eineBemerkung muß ich hier machen. Herr Gdrken sagt inseinen Reisen 2 Band S. 107. daß auchj eine Aus-gabe von 1466 vorhanden sey, die aber im geringstenvon der ersten 1465 nicht unterschieden, sondern ebendieselbe sey, nur am Ende sey die Unterschrift verändert,und das Jahr 1466 hingesezt worden. Er schließt dar-aus auf einen Betrug für die Käufer, und sagt noch wei-ters, daß man daraus sehe, daß die Betrügereien mitder Erfindung der Buchdruckerknnst, auch in diesem Fachgleich alt seyen. Allein, dieß möcht ich eben nicht so oben-hin behaupten, denn nichts von den veränderten Lesear-ten oder Abweichungen in einigen Stellen gedacht, dieman vielleicht auch nicht darum finden wird, so könnt esdoch seyn, daß die erste Auflage sich vergriffen, und eineneue sich nothwendig gemacht haben möchte, besonders daFaust in eben diesem Jahr noch einmal nach Paris reis.te, und wohl eingesehen haben mochte, daß die Erem-plarien von seiner ersten Ausgabe , deren vielleicht nichtviele mehr vorhanden gewesen seyn mochten, wie dieserFall bey den Auflagen der ersten Druckerdenkmale sehrgewöhnlich war, und solches Kennern bekannt ist, nichthienreichend seyn würden, und also auf eine neue allerdingsden Bedacht nehmen mußte. Der Monat Februar möch-te es noch mehr beweisen, und von seiner Industrie einZeugniß ablegen, um das Werk noch so früh zu vollenden,damit seine vorhabende Reise nicht zu spat hinaus ver-schoben werden möchte. Es ist also kein Betrug deswe-gen vorausznsezen, und schwerlich dürfte man damals,wie es in unsern Zeiten so häufig geschieht, an einen sol
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