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Aelteste Buchdruckergeschichte von Mainz : von derselben Erfindung bis auf das Jahr 1499 / verfasst, herausgegeben und mit Anmerkungen erläutert von Georg Wilhelm Zapf ...
Entstehung
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M. oM-

Fehler haben könnte, welches aber freylich die angegebeneEristen; dieser Ausgabe in der domkapitelschen Bibliothekzu Mainz in Sicherheit setzen könnte.

2 t. MaimnotraÄus 6ve cüökionariuin vocabulo-rum. Am Ende steht: Lxplicit mammecra-Äus imprimenäi leu caraKerixanäi

Lbgezus calami exnrncione üc eüiAiams. ed euiediam vei inäuKrie per ?etrumLcdoilker-öe 6ernsHrem in ciuibare mo-FuntinL felicicer conüimurng, anno äo-miniee inLarnacionis MLLLL1.XX. in vi-§i1ia Martini. In Folio.

Unter dieser Endschrift ist das Zeichen des Buchdru-ckers. Dieses Werk ist eigentlich nichts anders , als einbiblisches Wörterbuch, der Verfasser aber ein Italienerund aus dem Minoritenorden Namens MarcheslNUs,welcher zu Reggio unweit Modena gebohren, um dasJahr izoo aber in Ferrara und Bononien gelebt hat.Das Papier bey diesem Werk ist schön und stark, undin zwey Kolumnen gedruckt, deren jede 48 Zeilen hat.Das Papierzeichen hat eine Rose, die Lettern sind gegos-sen, aber etwas rauh, hat keine Signaturen, Kustodenund Blätterzahlen, und besteht im Ganzen aus 127 Blät-ter. Inzwischen ist diese Ausgabe die allererste, undwag seiner Zeit den alten Eregeten und Homilerikern oderPostillenreutern ein angenehmes Steckenpferd gewesenseyn, und vielleicht noch jezt manchem alten abgelebtenkatholischen Dorfpfarrer, wenn er nur die darin» ver-kommenden Abkürzungen lesen könnte, ein angenehmes

D 3 Geschenkt,