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fchaudervolle und nicht im Ton eines sogenannten Statt»Halters Christi abgefaßte Absetzungsbulle, in den allerverab«scheuungswürdigsten, und kühnsten Ausdrücken abgefaßt,S. 127 bis 141 vorkommt, wo man sie nicht ohneMißmuth, nicht vhne Eckel, nicht ohne den grbsten Ab-scheu, in der Ueuersezung liest, um sie auch dem ge-meinen Mann bekannter zu machen. So handelte da-mals der römische Bischof mit Ditthern, dem erstenKurfürsten des teutschen Reichs, und nannte ihn unterunzahlich andern Beschimpfungen, ein reudlges Schafund eine giftige Bestie. Und dieses sey hier genug. SeinLeben hat Schröckl) in den Abbildungen und Lebensbe-schreibungen berühmter Gelehrten 2 Sammlung S. 12rbis izy beschrieben. Diese Bulle, zum Aug wider dieTürken, hat unfehlbar in eben diesem Jahr 146z Jo-hann Faust zu Mainz gedruckt, denn die Lettern desTitels kommen mit denen vom Psalter überein, der Textaber gleicht den Lettern des DurandUs von 1459und des Kathvlikons von 1460. De Bure in demLakai ogue äs la UibliotiiLgue äe Hl. le vuc cie la Val-liere k. I. Dom. l. p. Z27. bium. 1063 eignete solchedeßwegen mit Recht dem Faust zu. Sie gieng, ob siegleich nur 6 Blatter stark ist, in der de la ValltM-schen Versteigerung um 200 Livres oder 91 si. 4a kr.hinweg. Herr von Murr in seinem Journal zur Kunst-geschichte nnd zur allgemeinen Litteratur 14 Theil S.107 vermuthet, daß diese Bulle von Johann Gut-tenberg gedruckt worden sey, weil er nach dem Verfallmit Johann Faust eine eigene Druckerey für sich an-gelegt habe. Vergl. DdUts /rrmai. Dz^ogr. lckair-lrirs supxlemencum ?.H. x. 524. bium. 4525.
IOZ. IVI.