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Aelteste Buchdruckergeschichte von Mainz : von derselben Erfindung bis auf das Jahr 1499 / verfasst, herausgegeben und mit Anmerkungen erläutert von Georg Wilhelm Zapf ...
Entstehung
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„welchen, nach solcher Vvraussezung der Aehnlichkcit„der Schrift des Missals und der Concilien, dieselbe ge-„ druckt seyn können. Da den Bischöffen an den Mis-„ salen, für ihre Kirchensprengel, vor allen andern Wer-„ ken gelegen war, wie aus der Menge derselben, die„in den ersten Jahren der Druckerey gedruckt worden„sind, zu schließen ist; so kann man dieses Mis»Ie„ Ilerdipolerile immer für das erste Werk der Würzbur-,, zischen Druckerey annehmen. Der Bischof, welcher„dessen Ausgabe besorgte, Rudolpl) dL Scheren-„berg, saß von 1466 bis 14YZ auf dem bischöf-lichen Stuhle, die Concilia, welche wahrscheinlich„das zweyte Werk dieser Druckerey waren, würden„also wohl in den Jahren 1481 — 95 bald nach„dem im Jahre 1481 geendigten ersten Werke, zu„ Stande gekommen seyn. " Aber wenn Herr Breit-köpf den Schluß von den Missalen auf andere frühergedruckt seyn könnende Werke macht, wie dies sicherbey diesen Würzburgischen Consilien ist; so schließt erunrecht. Peter Schöffer in Mainz hat Missalenfür fremde Kirchensprengel so gut wie für Mainz ge-druckt , welches aus den vorhergehenden Jahrbüchern er-hellt. Erhard Ratdolt hat zu Venedig und Augsburg,wie dieses öfters aus meiner Buchdruckergeschichte Augs-burgs zu erweisen ist, ein gleiches gethan, mithin istder Kirchsprengel, wenn keine eigene Druckerey vorhan-den ist, nicht gerade an sein Ort gebunden, und dieMissalen sind auch keine solche Geheimnisse, die mannicht jedermann anvertrauen dürfte. Das 1481 zuWürzburg gedruckte Missale, das Maittaire wirklich Dom.

V.