zo VII Abschnitt
J^rhund ^ mehr diese Sache auf die lange Bankgeschoben wurde, je beschwerlicher wurde sieauch durch die neuen Zwifthenfälle, welche dieAnhänger des Molinisinus, um ihre Nie«Verlage zurück zu schieben beybrachten, zu be-endigen. Aber Clemens Vlll, der diese lang,wierige Streitigkeiten durch einen feyerlichenMachtspruch zu Ende bringen wollte, ließ dieSache in seiner Gegenwart vortragen, umden Grund der Frage und das Verdienstder in dem Angriffe und der Vertheidigunggebrauchten Proben selbst einzusehen. Die-ser neuen Untersuchung wurden fast drey Jahregewidmet. Es wurden vom 2 osten März 1602bis auf den 2 2sten Jänner 1605, 68 Ver-sammlungen gebalten. Der Papst legete zuEnde einer jecen Versammlung selbst die Ma-terien vor, welche in der folgenden abgehan-delt werden sollen. Sie wurden den Consul-toru und Theolcgen beyder Partheyen mitge-theilet, welche ibre Antwort schriftlich gaben.Diese Antworten wurden in den Versammlun-gen abgelesen; nachmal stritten die Theologen,um ihre Meynungen zu vertheidigen , und jeneihrer Gegner zu bestreiken; nach diesem trottendie Partheyen ab, und die konsu torn ertheil-ten ihre Mennung auf die Frage , welche erstabgehandelt worden ist. Mau, befvlgre die näm-liche Ordnung gen.,» in den übrigen V -rsammslungen. Obschon diese kontroversen sehr tärrricht waren, und die Art, nach welcher man
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