Band 
Neunter Theil.
JPEG-Download
 

Die Sache von dem Regale. 155

? liche so hitzige und gegen die Häupter der Kir-^ che so wenig echrenbiethige Schriftsteller, als^der heilige Stuhl über Irrthümer gesprochenhat, die sie wvn dem Banne schützen woll-S ten, Innoeens den Xl mit Lobsprüchcn über-hauset, weil er die Vertheidigung zweenev Bi-! schöfe auf sich genommen hatte, die sich in einerSache, welche die Zucht allein angieng, ihremOberhcrrn widersetzten, worinn alle übrigeBischöfe aus Liebe des Friedens und des ge-meinen Beßren nachgeben zu müssen geglaubct! hatten. Schon von langer Zeit her war nachihrer Meynung kein so würdiger Papst den^ apostolischen Stuhl zu besetzen, kein so fälst«ger die Kirche zu regieren , kein in den hei-ligen Regeln so gelehrter, und so eifriger Ober,

^ Hirt sie zu handhaben, erschienen. Endlich! um das Lob voll zu machen, versicherte manin einem Haufen Schriften, daß dieser Papst^ gar nicht säumen würde, die Schmälerungzu ersetzen, welche seine Vorführer den kost»

! baren Wahrheiten beygebracht.hatten.

Die zween Prälaten, welche sich alleinden Absichten des Hofes , und den Grundsätzen,welche von dem Parlamente über die Natur unddie Eigenschaft des Regales angenommen wor»den sind, widersetzten, wurden in den Schrif-ten, welche damal aus den nämlichen Federnherkamen, noch herrlicher gelobet. Man vcr»schwendete an ihnen die schmeichelhaftesten Ti-tel ,