Band 
Neunter Theil.
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i)6 X Abschnitt

XVII tel, welche man ehemal dem Athanasius, Chri«Iahrhund sostomus, Thomas von Cantorberi gegebenhatte. Sie waren unerschrockene Vertheidigerder Kirche/ würdige Bischöfe der schönstenJahrhunderte, welche allen menschlichen Ei-gennutz mit Füssen tratten, um nur alleindem Gesetze der Pflicht zu folgen; Männerendlich, welche über die Hoffnungen und dieFurcht der Erde hinausgesetzet waren, welcheaus seltener Großmuch in diesen unglücklichenZeiten sich lieber in der Gefahr aussetzen woll-ten , als geheiligte Rechte zu verlassen, undzu verlieren, wovon sie die Verwahrer undErhalter waren. Man ertheilte die nämli-chen Lobsprüche den Geistlichen, welche mitin die nämliche Sache verwickelt waren. Manheiligte ihren Widerstand unter dem schö-nen Namen der wahrhaft priesterlichen Stand-haftigkeit, und des heldenmaßigen Muthes;man gieng so weit, daß man sie Beichtigerund Heilige nannte. Daß man diese Sprachegeführet habe, da die Einbildungskräfte nochin der größten Aufwallung waren, und dieHitze der Gemüther durch einen lebhaften Ver-druß und durch mächtige Ursachen aufgehetzetwurden: dieß hat man zu allen Zeiten gc,sehen. So oft sich gewaltige Leidenschaftenin grosse Zänkerepen gemischet, daß der Gegen-stand dieser Zankercyen von einer solchen Beschaf-fenheit gewesen ist, daß er sich mit den Ideendcs Eifers und der Frömmigkeit vermischet,

so