160 X Abschnitt
XVII eines Bruches, den er nach meinen GebunkenIahrhund-«weh weit mehr hätte fürchten sollen. Jene,welche ihn aufgehetzet hatten dasjenige zu thun,was man ihn Schlag auf Schlag wagen sah,benutzten sich seiner gegen Frankreich weniggünstigen Gesinnungen, welche die Standhaf-tigkcit Ludwigs XI V in Behauptung der Quar-tiersfreyheiten, wovon wir anderswo gespro-chen haben, als eines der Krone zuständigenBorrechtes veranlaffct hatte. Da sie nun dieGesinnungen dieses Papstes kannten , so benutz-ten sie sich selbe, um ihn durch gewaltsameRathschläge, ungetreue Schilderungen und durchfalsche oder übertriebene Berichte von allem,was in Frankreich vorgicng, immer mehr undmehr aufzubringen. Ihr Beweggrund war,das gegenseitige Mißvergnügen von beyden Hö-fen zu vermehren, einen oder den andern,und vielleicht beyde zu einigen Schritten zuverleiten, welche den Bruch zwischen ibnenunvermeidlich wachen, und hiedurch neue Un-ruhen , aus welchen sie alle Vortheile zu zie-hen hofften, hervorbringen sollten: und zumUnglücke folgte Innocens XI, der ihre Absich«ten nicht einsah, weil die stinigen im Grunderechrschafen waren , nur allzu gerne diesen ver-drießlichen Eindrücken.
Der Herr von Pavillon starb im Jahre1677 . und der Saulet 1680. Die Ein«künfte des letzten waren gesperret, und dieser
Fall