Band 
Neunter Theil.
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Die Sache von dem Regale. 167

ren Regeln zu nahe getreuen wäre, wovon ei' xvu«er der wesentlichsten Punkten sey , daß man Hainbundnach dem Tode der ersten Oberinn eine durchdie Mehrheit der Stimmen aus der Gemeinde er-wählen , und daß die Regierung dieser Obe-rinn , so wie alle ihre Nachfolgerinnen z Jahredauern sollte. Es waren in diesem Klostervier Lorheringerinnen, welche die Stiftcrinnhatte kommen lassen, um an dieser Stiftungzu arbeiten. Als diese Ausländerinnen mehrGeschrey als die andern machten, und die Auf-ruhr nur anbliesen, so befahl ihnen der Erz-bischof von Paris , der eben sowohl den Frie-den als die gute Ordnung der Gemeinde wie-der herstellen wollte, daß sie wieder in ihrLand zurückgehen sollten; dieser Befehl warum so gerechter, als die zeitlichen Einkünftedurch eine schlechte Haushaltung ohnehin kaumfür diejenigen, welche allda ihre Gelübde ab-geleget haben, erklecklich waren.

Inzwischen fanden diese von Aufwicklern,dergleichen man in einem grossen Königreicheungeachtet der weisen Vorkehrung der Regie-rung nur allzu viele antrifr, angehetzten Klo-fterjungsern Mittel an den Papst JnnocensXI zu schreiben, und ihn um seinen Schutzanzuflehen. Sie bathen um die Vollziehungihrer Satzungen, und um die Wahlfreyheit,welche ihnen benommen worden. Der Papststellte gleich auf den ersten Vortrag, ohneL 4 r»