Band 
Neunter Theil.
JPEG-Download
 

-68

X Abschnitt

XVII zu untersuchen, ob ihre Klagen gegründet wärJahchund , ohne sich zu bemühen, die Sachen aufeine unverdächtige Art gegen einander zu hal-ten , ohne den Beweggrund des Betragens ein-zusehen , welches man in Ansehung ihrer beo-bachtet, ein Breve an diese Kloster>ungfern,vermög welchem er sie unter seinen Schutznahm, und alles, was sowohl von der Seitedes Hofes , als von der Seite des Erzbischo-ses von Paris geschehen war, für ungültig er«klarte, und ihnen befahl, sich zu versammeln,um eine Oberinn gemäß ihren Verordnungenzu erwählen. Die Klosterjungfern, welchedurch eine Schrift, die i» ihren Augen soverehrungswürdige Kennzeichen hakte, in ihrerEmpörung gesteifet worden sind, schritten zurWahl, welche ihnen der Papst vorzunehmenbefahl, und die Mehrheit der Stimmen fielauf die Schwester Angelika l'Eveque eine vonihrem Kloster. Aber der König, welcher vondem, was vorgegangen war, benachrichtigetwurde, verboth durch einen Ratbsbef-H!, diesogenannte Wahl der Schwester l'Eveque voll«ziehen zu lass-n, und ließ dem Generalproku-rator eine Abschrift von dem Breve übergeben,um bey dem Parlamente die Veranstaltungzu machen, daß man einem Eingriff vorkom-men möchte, der nur durch neue Hindernissedie so sehr gewünschte Wiederherstellung desFriedens und der Einigkeit zwischen Frankreichund dem römischen Hofe aufhalten könnte.

Der