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Xl Abschnitt
xvn menheit des Christenthumes zu streben, und zuJahrdund. verkünden, daß sie dazu gelanget waren. Siehatten keine Oberhäupter, vbschon sie unter»einander in der engsten Vereinigung lebten, unddas Gelübd ablegeten, einander mit der zärt-lichsten Liebe zu lieben. Die neuen Ordens-stände, welche im XIII Jahrhundert gestif-tet wurden, hatten sich zum Gegenstände ge-nommen durch treffende und häuffge Beyspielezu zeigen, daß die Katholischen in der Mittedes Verderbnisses, besten man sie beschuldigte,der größten Opfer fähig waren; daß sie vonallen zeitlichen Gütern abgeschölet in der Ar-muth, in der Ablödrung der Sinne, und inden Ausübungen der dem Geschmacke und denNeignngen der ausgelassenen Natur widrigstenGebrauche leben konnten. Zu dem Ende ge-schah es, daß der heilige Dmninikuö undder heilige Franziskus von Assis um der schwer-n>ttischen und hochwüthigen Gleißnerey derWaldeuser, Albinocnser und anderer Sektirergründliche und bescheidene Tugenden entgegenzu seyen, eine Lebensart ergriffen hatten, wel-che sie und ihre Schüler von den alten Or-bensständen unterschieden, die noch in der Kir-che bestunden, und die darin« nur noch durcb ibreichrhümer, ihren Pracht, ihren Ebrgeiy,und wenn man es sagen darf, durch ihreAeraerniffe bekannt waren. Aber die Kirche,welche von den Beyspielen dieser neuen Or-densniäliner erbauet, und durch ihren Eifer
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