^ Geschichte des <Quietismus,rc. 229
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' che, ohneihn zumMeifter in geistlichenSachen ge- rvnhabt haben , sich from zu seyn rühmten , lasenihn mir Eifer, und rechneten sich es zumVerdien-^ sie dasjenige zu wiederholen, was sie reden hör-ten. Wenn man ihnen hätte glauben sollen, sowäre niemal etwas erhabners und geistreiche?
^ res geschrieben worden. Der geistliche Füh-rer wurde bald in die italienische und lateini-sche Sprache übersetzet, um das Buch destogemeinnütziger zu machen; und was das Pub-likum veranlaßte, selbes mit noch grösserem8 Vertrauen aufzunehmen, war, daß es demBeyfall von fünf Doctorn in Rom erhalten^ hatte, welche unter die geschicktesten Theolo-gen gezählet wurden, und wovon vier Be-ü sitzer ( <^ualisaLsore8 ) bey der Inquisitionwaren. Alle diese Kritiker, deren Zeugnißnicht verdächtig seyn konnte, drückten sich aufdie vortheilhafteste Art zu der größten Ehredes Auctors für das Buch aus. Also ist «Zwahr, daß das Verdienst derjenigen, welcheein Werk gutheißen, und das günstige Urtheil,welches sie darüber fällen, nicht allezeit si-chere Gewehrleistungen von der Lehre sind,welche darum vorgetragen wird. Und wenndie Kirche darinn Irrthümer entdecket, wennsie das Lesen davon verbiet, wenn sie dieSätze, welche das Gift davon enthalten, mitdem Banne beleget, so thut man Unrecht,
> wenn man ihrer Entscheidung Gntheißungen! entgegen seyet, welche von geschickten Män»
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