Band 
Neunter Theil.
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Geschichte des-Quietismus, rc. 217

geln von der neuen Gemeinde nicht nach ihrun xvnGeschmacke. Sie gieng also wieder beraus,und begab sich zu den Ursulinerinncn vonLonon, welche sie durch ihren Geschmack zuvEinsamkeit, und dem Gebethe erbaucte. Nacheiniger Zeit verließ sie dieses Haus, um nachGrenoble zu einer ihrer Freundinnen, undnach der Hand nach Verceil zu gehen, wohinsie der Bischof Johann Avguftin Ripa ofteingeladen hatte, der eine besondere Achtungfür sie hatte. Sie wurde fast allezeit andiese verschiedene Orte von dem Pater Lacom«be, einem Barnabiten begleitet, mir dem siesich in eine genaue Freundschaft eingelassenhatte, wahrend dem sie bey deu neuen Ka»tholjschen von Gex, deren Führer besagterBarnabir war, gewesen ist. Die Frau vonGuyon hatte sich der Führung dieses Ord<nsrMannes überlassen, der nebst grosscnEinsichten inmenschlichen Wissenschaften, auch eine riefeKenntniß von jener der Heiligen hatte. DieLust zu Dcrceil, welche dick und dämpfig ist,war der Gesundheit der Frau von Guyon nichtanständig, weil sie lebhaft und voll Feuer war:die Aerzte rierhen ihr, nach Frankreich zurückzu kehren. Sie reifere also ab, um sich imJahre rßL? nach Paris zu begeben, undnahm die Achtung des Bischofes und aller ver«ehrungswürdiger Leute, die sie gekannt hatten,mir sich.

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