Band 
Neunter Theil.
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XI Abschnitt

Ia^rbund. yy» einem.niedlichen Verstände, und

einer gründlichen Frömmigkeit, bey welcherstch damal alle in Ansehung der nämlichen Ei«genschaften empfehlt, ngswürdige Personen bey«derley Geschlechtes sowohl von dem Hofe alsvon der Stadt versammelten. Da geschah eS,daß sich die Frau von Guyon mit dem HrnHerzog von Chcvreuse, Hrn Herzog von Deau«villiers, und besonders mit dem Hrn Abbt vonFenelson, damaligen Lehrmeister des Herzogesvon Burgund Enkel Ludwigs XIV, und nach-mal Erzbischof von Cambrai bekannt machte.Da sie nun in diese ausgesuchte Gesellschaftaufgenomen worden ist, sah und hörete man siedarin» allzeit mir Vergnügen , oder bester zu sa-gen mitErbauung, und bald darauf fiöstcte sie,obschon ohne es zu wollen, allen denjenigen,welche sie ausmachten, diese Achtung, dieseNeigung, und dieses zärtliche Wohlwollen ein^von welchen man sich nicht enthalten konnte,wann sie mit Jemanden einen Umgang pflog.Aber eine gewisse Uebereinstimmung des Ver-standes, des Karakters, und der Gesinnungenbrachte eine noch viel engere Freundschaft,eine viel nähere Verbindung zwischen ihr unddem Hrn von Fenelo» zuwegen, welche dieQuelle ihrer Unfälle gewesen ist, und welchediese gemeinschaftliche Unfälle noch befestigethat: Fenelon diese so schone, so ehrliche Seele,dieses so rechtschafene, so reine Herz, dieserMann, dessen Name allein alle Talente des

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