Band 
Neunter Theil.
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Lz8 XI Abschnitt

ZGrbund. Arbeit beyder Prälaten konnte der Kirch gleichnützlich seyn.

Als der H. Bossuet den ersten Theilseines Werkes ( jenen nämlich, den wir ha-ben ) vollendet hatte, so schickleer ihn als»gleich an den H. Fenelon, damit er ihm sei-nen Beyfall geben möchte. Sein Endzweckwar die Gutheißung von diesem Prälaten zuerhalten, den er glaubte, daß er sie ihm ge-ben, und folglich seinen eigenen Meynungenwidersprechen würde, für welche er sich nachJedermanns Wissen in den Beratschlagungenzu Jffy erkläret hatte, und durch dieses Mit-tel dachte er ihm eine gewisse Art von Ver-bindlichkeit aufzulegen, nicht mehr über dennämlichen Gegenstand zu schreiben. In derThat, wenn der H. Erzbischof von Cambraidiesen Schritt gethan hätte, welchen sein Mit-brueervonihm erwartete, so würde er seine Nie-derlage eingestanden; die Waffen niedergelegt,ohne sie je wieder mit Ehren ergreifen zu kön-nen, und den ganzen Ruhm, dieses lange»Streites dem H. Bischof von Meaux über-lassen haben. Als aber der H. von Fenelondie Handschrift von der Beschaffenheit des Ge-bethes durchsuchet hatte, so fand er sich weitentfernet zu sevn, selbes gutzuheißen. Ersah mit Schmerzen, daß der H. Bossuet allesthat, was er konnte, um die Vermuthungeiner neu eingeführten Keyerey in Frankreich

thätig