Band 
Neunter Theil.
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144 H Abschnitt

xvn ten aufwölbte; die Frömmigkeit, die Wissen«2ai>rj)und-, vjx Politik, die Eifersucht, der Ebr-geig, die Unwissenheit, und sogar der Un«glauben.

Der H. Bossuet war der Anführer die«ser Gegner, und ohne es zu wissen, dientesein Eifer, dessen Reinigkeit nicht verdächtigseyn darf, Leidenschaften, um welche sein Her;nichts wußte. Er fürchtete für den Glauben; undwenn seine Furcht allzu lebhaft gewesen ist,wenn sie ihn zu einigen Schriften verleitethat, die vielleicht besser unterblieben wären,so bewegt uns doch alles zu glauben, daßseine Absichten rechtschaffen waren, und daßer im Wirklichen die Sachen so ansah, wieer sie sich vorgest Uer hatte. De> H. vonFenelon hat H. Bossuet in einer off<ntlichcN'Schrift vorgeworfen, daß er sich mit Thra«nen in den Augen dem Könige zu Füssengeworfen, und seine Majestät um Vergebunggebethen habe, daß er ihm nicht eher dieSchwärmerei) seines Mitbruders entdecket hat.Die einzige Ursache diese That zu glauben ist,daß sie H. Bossuet nicht widersprochen hat.Aber je treffender dieser Schritt war von ei-nem solchem Manne wie er, je mehr mußman daraus schließen, daß er innerst über-zeuget war, daß das neu beschauliche Wesenden Glauben in Gefahr setzte. Der Bischofvon Chartres, Paulus Gvder des Marals

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