Geschichte des Quietismus, rc. 245
th iltedie Sorgen und den Eifer mit dem H. vonMeaur. Dieser war ein frommer, sehr auf-geklarter Prälat , dem die Frau von Malin-tenon ikr Vertrauen gcschenket harte, unddessn Stimme folglich in allen die Reli-gion betreffenden Sachen von grossen Gewichtewar; es hätten auch die G gn>r des H.von Cambrai nichts vergessen, um ihn aufihre Seite zu bringen. Der H. von Noail-les, Freund von dem H. Bossuet, und demH. von Fenelon, aber noch mehr ein Freunddes Friedens und der Mehrheit, seufzte überdie entstandene Uneinigkeit zwischen zwecnenPrälaren von so grossem Ruhme, und überden Triumph, den ihr Streit den Feindender Kirche zubereitete. Er bemühete sich nachallen seinen Kräften, sie zu vereinigen: solange er einige Hoffnung hatte, seinen End-zweck zu erreichen, beobachtete er die Unpar-lheylrchkcit; und als seine Bemühungen un-nülzlich geworden sind, als das Beste derWahrheit ihn genothiget hatte, sich gegen denH. von Cambrai zu erklären, so sah mandoch in seinem ganzen Betragen, daß seinHerz allzeit für ihn war.
Das Gemüth des Königes und der Frauvon Maintenon konnte zum Nachtheile des H.vonCambrai nicht stärker eingenommen seyn. DerKönig ließ besonders eben so viele Verachtungals Zorn zugleich blicken, so oft man vorQ z ihm
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Jaerbunb.