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Xll Abschnitt
»hchund über sich selbst, sein standhafter Muth
gegen die Spöttereyen , und die Schmeichelcy»en seiner Spießgesellen, sein fleißiges Gebeth,in welchem er seine Stärke fand, erhieltenihm den Widerstand gegen alles dasjenige,was junge Freydenker aussinnen können, umdie Unschuld, welche ihnen anstössig ist, undihre Zügellostgkeiten verdammet, zu verführen;oder furchtsam zu machen. Als er die Dok.tvrwürde erhallen hatte, reifere er nach denvornehmsten Städten Italiens, sowohl an-dächtige Oerrer zu besuchen, als sich auchdurch die Gesellschaft der Gelehrten immermehr und mehr zu bilden. Nach seiner Nach-hausekunft in das Vaterland, übte er sich ei-neZeit lang im advociren zu Chamberay, und ei-nige Jahre darnach gab ihm der Herzog Phi»liberr Emanuel von Savoyen, einer der be-rühmtesten Fürsten eines an grossen Männernso fruchtbaren Hauses, die Anwartschaft aufeine Rathsstelle; eine Wahl, welche bey allenBeyfall fand. Es war auch in der That einGeschenk für Savoyen, einen Mann unterdie Zahl der ersten obrigkeitlichen Personenaufzunehmen, der die reinste Liebe zur Pflichtmit einer Kenntniß der Geseire vereinigte,welche nebst diesem noch durcb die Uebung,und die Erfahrung vervollkommnet werdensollte.
Aber