Berühmte Leute in Ansehung rc. 269
legete. Diese listigen Streiche, und von denPrädikanten gebrauchte strafbare Mittel nebstdem Vorurtheile der Völker, machten dieMtsston in dem Chablaischen anfänglich ziem«lich mager. Aber Franz von Sales ließ sichnicht abschrecken; er Hoffete, daß Gott endlichseine Arbeit segnen würde; und seine Hoffnungwurde nicht betrogen. Als seine Geduld,seine Liebe, seine Uneigennützigkeit, sein allzeitgleiches Wesen und seine andern Tugendennach und nach die Vvrurtheile zerstreuet hat-ten , !o öffneten sich die Herzen dem Zutrauen,und die von der Stärke des Irrwahnes langeZerr abgewiesene Wahrheit machte endlich diewiderspenstigsten Gemüther unterwirfig. Als-dann sammelte der fromme Missionar dir Früch.te seiner Bemühungen mir Troste. JederTag wurde ungeachtet der Widerstrebungender Wvrtsdiener mit neuen Bekehrungen aus-gezeichnet ; der Irrthum verlor nach und nachalle seine Anhänger. Bald waren es ganzeFamilien, welche den Kalvinismus abschwo-ren, bald Dörfer, bald Markflecke mit allenihren Bewohnern, welche in den Schoosder Kirche zurück kehreten. Endlich wurdedie katholische Religion nach vier Jahren inder Hauptstadt von Chablais, und in derganzen Provinz eingeführet. Währender Dau-er dieser langen Mission stund Franz von Sa-les mehr Gefahren aus, und spottete des Todesviel öfter, alsdieunerschrockneftenKriegerinMit-
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Iahrhunb.