Band 
Neunter Theil.
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XII Abschnitt

XVII Armuth, welche ihnen Gott zuschickte, zuJabrvund. hMgen; sie sollten selbe mit Jesu Christo ver-einigen , der sich aus Liebe für uns arm undleivenv gemacht hat. Sie verschalte ihnenalle geistliche Hilfe. Wann sie ihrem Endenahe waren, so verließ sie selbe nicht mehr,und nach ihrem Lobe begrub sie selbe unge-achtet des Erschrecklichen, was dergleichen Ge«genstände für die Sinne hatten.

Die fromme Wittwe hat sich im Aahre1604 der Führung des heiligen Bischofes vonGenf überlassen, der damal die Fasten hin-durch zu Dyon predigte. Der Mann Gotteskannte gar bald das ganze Verdienst seiner Busse-rinn, und entdeckte die grossen Vorhaben,welche die Vorsicht mit selber hatte. Er desrnühete sich nach seinen grossen Einsichten diekostbaren Gaben der Gnaden in dieser Seele,welche sich Gott ausgewählet hatte, zu ent-wickeln, und zu vervollkommnen. Er sah siezur erhabncsten Heiligkeit berufen; er sahaber zu gleicher Zeit, daß sie durch seine Bey-hilfe dazu gelangen sollte. Von dieser Zeitan entstund zwischen dem heiligen Bischöfeund der tugendhaften Wittwe eine ganz gött-liche Vereinigung, welche bis zum Tode dau-erte , und welche allezeit jene des zärtlichstenVaters, und der demüthigsten, der erkannt«liebsten Tochter war. Die Stiftung des hei-ligen Ordens der Heimsuchung war auch bald

dar-